International Day of Women and Girls in Science

Am 11. Februar findet der International Day of Women & Girls in Science statt. Die Universität Wien feiert mit.

Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, verfolgt der International Day of Women and Girls in Science das Ziel, auf die geschlechtsspezifische Diskrepanz in den MINT-Fächern aufmerksam zu machen. Die Universität Wien nimmt dies zum Anlass, die Wissenschafterinnen der naturwissenschaftlichen Fakultäten und Zentren ins Rampenlicht zu stellen.

Dass Frauen an der Universität Wien eine wichtige Rolle bei der Innovation von Forschung sowie der Bewältigung globaler Herausforderungen spielen, zeigen die erfolgreichen Einwerbungen von Frauen beim European Research Council (ERC). 2023 gingen 14 von 19 hochdotierten ERC-Grants an Frauen.


Informatik


Mathematik

  • Im Jahr 2024 beträgt der Anteil von Wissenschafterinnen an der Fakultät für Mathematik 22,4 %.
  • Die Fakultät setzt sich aktiv für die Integration und Karriereförderung von Frauen ein.
  • Um potentielle Studentinnen zu erreichen, nimmt die Fakultät an den Infotagen "Frauen in der Technik (FIT)" teil. 
  • Alle Stellenausschreibungen werden auf der internationalen Plattform "European Women in Mathematics" veröffentlicht.
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Website der Fakultät für Mathematik.


Physik

  • Die Anzahl an Wissenschafterinnen an der Fakultät für Physik beträgt derzeit 24,2 %.
  • Die Fakultät für Physik engagiert sich aktiv in relevanten Programmen, wie "Frauen in der Technik (FIT)" und den Initiativen der Universität Wien, um Frauen zur Aufnahme eines Physikstudiums zu ermutigen.
  • Für Bachelor- und Masterstudierende werden Lehrveranstaltungen, welche sich mit dem Thema Frauen und Physik befassen, angeboten.
  • Ziel ist es, die Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen und das Bewusstsein für diese Thematik zu stärken. Die Fakultät hat dazu eine eigene Stelle für Diversitätskoordination eingerichtet.
  • Aktuelles Video (YouTube) "Sparks of Quantum Physics" mit Wissenschafterinnen der Fakultät.
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Seite der Fakultät für Physik.


Chemie

  • An der Fakultät für Chemie liegt der Anteil von Wissenschafterinnen aktuell bei 40 %.
  • Das Netzwerk "WoChem" (Women in Chemistry) ist Anlaufstelle für Frauen in der Forschung und unterstützen insbesondere Frauen mit Care-Arbeit.
  • Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice ermöglicht Frauen nach der Elternzeit einen leichteren Vollzeit-Wiedereinstieg.
  • Beiträge über Wissenschafterinnen im fakultätseigenen Magazin „Indikator“ steigern die Sichtbarkeit von Frauen in der Chemie. 
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Seite der Fakultät für Chemie.


Geowissenschaften, Geographie und Astronomie

  • Die Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie verzeichnet eine Wissenschafterinnenquote von 38 %.
  • Zahlreiche Wissenschafterinnen der FGGA inspirieren Mädchen und junge Frauen durch ihr Engagement im Rahmen der Kinder-Uni und an Schulen. Dort sind sie Vorbilder und wecken Interesse für ihre Fächer.
  • Die Gender- und Diversity-Initiative entwickelt gezielte Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung von Frauen an der Fakultät.
  • Ab Sommersemester 2024 startet die Lehrveranstaltung "Wissenschaft und Un-/Gleichheit".
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Seite der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie.


Lebenswissenschaften

  • An der Fakultät für Lebenswissenschaften sind gut die Hälfte (50,4 %) des wissenschaftlichen Personals Frauen.
  • Die Fakultätsleitung arbeitet eng mit dem Gleichbehandlungsarbeitskreis zusammen, sodass etwaige Probleme betreffend Frauenförderung und Gleichstellung frühzeitig erkannt und rechtzeitig gelöst werden.
  • Die Fakultät hat das "Pregnancy Lab" als Projekt eingeführt. Damit wird Prae- und Postdocs während einer Schwangerschaft die Fortsetzung ihrer Forschung gemäß Mutterschutzgesetz ermöglicht.
  • Die Fakultät unterstützt seit 2015 aktiv die „Women in Biology Initiative“ (WoBio): Regelmäßige Treffen und Workshops, wie "Role Model"-Seminare, dienen zur gegenseitigen Unterstützung und fördern die Karriereentwicklung.
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Seite der Fakultät für Lebenswissenschaften.


Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft

  • Im CeMESS (Centre for Microbiology and Environmental Systems Science) sind 51,8 % der Forschenden Frauen. Dies ist der größte Frauenanteil unter allen MINT-Fakultäten und -Zentren der Universität Wien.
  • 38 % der Zentrumsmitglieder sind Frauen. Von den zehn hochkompetitiven ERC-Grants, die kürzlich an CeMESS-Forschende vergeben wurden, gingen sechs an Frauen.
  • Die Initiative zur Karriereförderung von Frauen des CeMESS zielt darauf ab, Nachwuchswissenschafterinnen zu unterstützen, mit besonderem Schwerpunkt auf Karriereentwicklung, strukturellen Verbesserungen zur Verringerung der geschlechtsspezifischen Diskrepanz in der Wissenschaft und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Hier geht es zur "Women in Science"-Seite des CeMESS.


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